Auch in 2017: Stammdatenqualität kommt hohe Relevanz zu

Berlin, den 13.01.2017

Warum wird Stammdatenmanagement immer wichtiger?

Die Anzahl der IT-Systeme in Unternehmen nimmt stetig zu, mit ihnen steigt auch die Menge der Daten und die Komplexität der Datenstrukturen. Daraus ergeben sich Herausforderungen für Unternehmen, die aus der Integration der Systeme, der Optimierung von Informationsflüssen und in der  Gewährleistung einer hohen Datenqualität bestehen. Insbesondere für Stammdaten ist eine hohe Datenqualität essenziell, da diese häufig systemübergreifend und im Zusammenhang mit einer betrieblichen Anwendungssoftware genutzt werden. Darüber hinaus stellen Stammdaten Grundinformationen über betrieblich relevante Geschäftsobjekte wie beispielsweise Produkte, Lieferanten, Kunden oder Mitarbeiter bereit und bilden die zentrale Datenbasis für den operativen Geschäftsbetrieb vieler Unternehmen.

Die Realität in Unternehmen

Unternehmen im Informationszeitalter stehen in einer immer stärker werden globalen Wettbewerbssituation. Effizient und Effektivität einer Organisation werden immer wichtiger. Geschäftskennzahlen sollen im Idealfall in Echtzeit verfügbar sein, Prozesse automatisiert ablaufen und Informationen jederzeit, ubiquitär und korrekt verfügbar sein.

Damit das Unternehmen wettbewerbsfähig bleibt und im Informationszeitalter Schritt hält, ist die IT-Abteilung gefordert. Sie steht vor der Mammutaufgabe den Anforderungen gerecht zu werden. Prozesse müssen automatisiert werden, Daten gespeichert, ausgewertet und zur Verfügung gestellt werden.

In vielen Unternehmen führte dies in der Vergangenheit zu einer IT-System- und Datenlandschaft, die geprägt ist durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Softwaresystemen und Datenbanken.

So existieren in Unternehmen eigene Systeme für jede Abteilung, z. B. Personalmanagement, Instandhaltung, Materialwirtschaft, Finanzbuchhaltung, Produktionsplanung oder Kundenmanagement. Die jeweiligen Systeme wurden für verschiedene Nutzergruppen, Anforderungen, Standorte und von unterschiedlichen Entwicklern in oftmals zeitkritischen Projekten erstellt. Einheitliche Standards oder gar ein einheitliches Datenmodell sind oftmals nicht existent.

Dies führt dazu, dass Daten redundant gespeichert werden. Die Ablage der Daten in den einzelnen Systemen erfolgt in unterschiedlicher semantischer und struktureller Ausprägung und divergenten Teilmengen des jeweiligen Objekttyps.

Die sich daraus ergebenen Probleme sind vorprogrammiert:

  • Hoher Aufwand durch Mehrfacherfassung und Recherche bei den Mitarbeitern
  • Erschwerte Prozessautomatisierung durch unklare Datenbasen
  • Mehrfacherfassung und unterschiedliches Verständnis der Daten führt zu Inkonsistenzen
  • Aufwände für die Migration und Adaption von neuen Softwaresystemen werden deutlich erhöht
  • Schwierigkeiten der Identitätsfeststellung führen zu Mehrfachspeicherung der gleichen Daten (Dubletten) mit hohen Folgekosten
  • Erschwerte Analysen für Reports und Probleme der Validität der Reports. Im Ergebnis führt dies zu strategischen Fehlentscheidungen mit nicht prognostizierbaren Folgen

Um den Anforderungen des Wettbewerbs sowie des Informationszeitalters gerecht zu werden sollten Unternehmen:

  • Daten zentral erfassen und bereits bei der Eingabe überprüfen
  • Ein einheitliches Verständnis schaffen, z. B. in Form eines einheitlichen Datenmodelles und einer zentralen Datenbasis
  • Datenbestände verschiedener Systeme synchronisieren und Datentransaktionen automatisieren
  • Ein Regelwerk zur Sicherung der Datenqualität und Prozess zur nachhaltigen Kontrolle der Datenqualität definieren

Die Lösung ist ein ganzheitliches Management der gesamten Datenbestände an einem zentralen Ort. Kurzum: Ein „Master Data Management“

So profitiert Ihr Unternehmen!

Master Data Management schafft die (1) Identifikation von „Golden Records“ und eine 360°-Sicht auf die Daten, (2) die Darstellung der Beziehungen zwischen den Daten verschiedener Quellen, (3) eine Echtzeit Kontrolle über datenbezogene Interaktionen (bei jedem „Insert“).

Ihr Unternehmen kann im Ergebnis langfristig ein(e)…

  • erhöhte Produktivität durch optimierte, fehlerfreie und integrierte Datenbestände erzielen
  • Investitionssicherheit und eine Reduktion der Kapitalintensität erwirken
  • erhöhte Kundenzufriedenheit erzielen
  • verbessertes Arbeitsklima und eine erhöhte Mitarbeiterzufriedenheit erreichen
  • validere Entscheidungsgrundlage für die strategische Ausrichtung ermitteln
  • optimierte Zusammenarbeit innerhalb und zwischen Abteilungen und Standorten etablieren

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der Stammdatenqualität eine hohe Relevanz zukommt. Die Vorteile wie eine erhöhte Effizienz und reduzierte Kosten, durch eine hohe Datenqualität werden gesehen, bzw. wurden bereits durch erste Maßnahmen realisiert. Dennoch verfolgen die befragten Unternehmen nur vereinzelt einen kontinuierlichen und nachhaltigen Verbesserungsprozess.

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